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Welches sind die besten Behandlungen für die COVID-19-Krankheit?

Es gibt noch keine spezifische antivirale Behandlung für COVID-19. Bei sekundären bakteriellen Infektionen wird derzeit eine unterstützende Therapie einschließlich Sauerstoff, Flüssigkeitsmanagement und Antibiotikabehandlung empfohlen.1

Die Medikamente werden nach früheren Untersuchungen zu therapeutischen Behandlungen für SARS und MERS (ehemalige Coronaviren, die Menschen betrafen) evaluiert. Insgesamt gibt es keine eindeutigen Hinweise darauf, dass diese Virostatika die klinischen Ergebnisse signifikant verbessern können. Antivirale Medikamente wie Oseltamivir in Kombination mit einer empirischen Antibiotikabehandlung wurden auch zur Behandlung von Patienten mit COVID-19 eingesetzt.2

Remdesivir, entwickelt für das Ebola-Virus, wurde zur Behandlung von importierten Fällen von COVID-19 verwendet. Ein kurzer Bericht über die Behandlungskombination Lopinavir / Ritonavir, Arbidol und Shufeng Jiedu Capsule (SFJDC), eine traditionelle chinesische Medizin, zeigte den klinischen Nutzen für drei der vier COVID-19-Patienten.  Derzeit gibt es eine klinische Studie zur Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit von Lopinavir-Ritonavir und Interferon-a 2b bei Patienten mit COVID-19. Remdesivir und andere Arzneimittel (Beispiel: Chloroquin) haben in vitro und in vivo Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2 gezeigt.2

Zusammengenommen können diese antiviralen Medikamente vielversprechende Behandlungsoptionen für die Behandlung von COVID-19 sein, erfordern jedoch eine weitere Bewertung der Wirksamkeit aktueller antiviraler Medikamente in klinischen Anwendungen.2

Literaturverzeichnis:
  1. Li H, Liu S-M, Yu X-H, Tang S-L, Tang C-K. Coronavirus disease 2019 (COVID-19): current status and future perspectives. International Journal of Antimicrobial Agents 2020:105951. doi:10.1016/j.ijantimicag.2020.105951.
  2. Harapan H, Itoh N, Yufika A, Winardi W, Keam S, Te H, et al. Coronavirus disease 2019 (COVID-19): A literature review. Journal of Infection and Public Health 2020. doi:10.1016/j.jiph.2020.03.019.